hund
Dr. Wiebke Claaßen
 
KLEINTIERPRAXIS

Dorfring 151
22889 Tangstedt/
Wilstedt

Telefon:
04109 - 251 94 94

Tierärztlicher
NOTDIENST

Samstag ab 11:00
bis Montag 8:00
abends ab 20:00

Telefon:
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EKG
Das Elektrokardiogramm hat in der Tiermedizin im Laufe der letzen Jahre an Bedeutung zugenommen. Das EKG ist ein diagnostisches Hilfsmittel zur Erkennung kardialer und extrakardialer Krankheiten, die die Herztätigkeit beeinflussen.
Ein Elektrokardiogramm ist die graphische Darstellung der Spannungsänderungen, die von einer großen Anzahl zusammenhängender Herzmuskelzellen oder ganzer Muskelfasern produziert werden

 

Narkosegerät:
Die Praxis besitz ein Inhaltationsnarkosegerät. Bei der Inhalationsnarkose handelt es sich um eine sehr schonende Art der Narkose, bei der das Tier ein Gemisch aus Sauerstoff und Narkosegas einatmet. Um ein entsprechendes Einatmen des Gases zu gewährleisten, wird das Tier nach einer kurzwirksamen Injektionsnarkose (hierbei wird das Narkosemittel in eine Vene oder den Muskel gespritzt) „intubiert“. Dabei wird ein Gummischlauch in die Luftröhre des Tieres eingeführt, so dass das Tier das Narkosegasgemisch praktisch inhaliert.

Die Inhalationsnarkose hat bei längeren Eingriffen (länger als 15 min) gegenüber der Injektionsnarkose deutliche Vorteile. So muss nicht während der OP nachdosiert werden. Außerdem wird das Tier nach Beendigung der Narkose schnell wieder wach, da das Gas rasch abgeatmet wird. Der Normbereich wichtiger Körperfunktionen wird schnell wieder erreicht. Der Besitzer kann ein munteres, aufgewecktes Tier mit nach Hause nehmen und braucht sich keine Sorgen zu machen, dass es zu Schwierigkeiten mit dem Herz-Kreislaufsystem kommt.

Die Inhalationsnarkose wird in der Humanmedizin standartmäßig eingesetzt und ist auch in der Tiermedizin mittlerweile weit verbreitet. Insbesondere bei Tieren, die ein erhöhtes Narkoserisiko haben, wie z.B. Tiere mit Leber-, Nieren- oder Herzerkrankungen, Übergewicht, bei neugeborenen oder alten Tieren, bei verunfallten Tieren, sowie bei Hündinnen für den Kaiserschnitt, ist diese Form der Narkose deutlich schonender und mit einem geringeren Risiko verbunden.

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Überwachungsgerät für Narkosen
Für das optimale Narkosemanagement Ihres Tieres überwachen wir während der Narkose Herz und Atmung über unterschiedliche Überwachungssysteme:
Überwachung der Herzfunktion per EKG (Elektrokardiogramm):
Zur Herzüberwachung während der Narkose arbeiten wir mit einem EKG Gerät, bei dem über Elektroden, die an verschiedenen Stellen der Haut des Tieres angesetzt werden, die Herzfunktion überwacht wird. Mit dem System ist gewährleistet, das die Herzfunktion permanent überwacht werden kann. Es besteht daher die Möglichkeit sofort auf kleinste Veränderungen zu reagieren, bevor ein Narkosezwischenfall entstehen kann

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Röntgen
Es gibt viele Gründe für eine Röntgenuntersuchung. Sie reichen von der Darstellung von Organen (Beurteilung Größe, Form, Dichte, Veränderungen) bis hin zur Darstellung von knöchernen Veränderungen. Mit dem Röntgenbild können wir in das Tier „hineinschauen“ bis in Regionen, die der allgemeinen Untersuchung nicht zugänglich sind.

Röntgen – wie funktioniert das überhaupt?
Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Strahlen mit einer kurzen Wellenlänge (hoher Frequenz) und hoher Energie. In der medizinischen Radiologie ionisieren diese Photonen nachdem sie Körperflüssigkeiten, Gewebe und/oder Organe durchdrungen haben, das in der photographischen Emulsion des Röntgenfilms enthaltende Silber. Dieses Muster aus ionisierenden Silberkörnchen wird nach der chemischen Entwicklung und Fixaktion des Röntgenfilms sichtbar gemacht. Das Röntgenbild ist eine zweidimensionale Projektion dreidimensionaler Strukturen und Organe und stellt ein Summenbild der Röntgendichten und Formen dieser Organe dar. In vielen Fällen sind Röntgenaufnahmen in zwei senkrecht zueinander stehenden Ebenen für eine genaue Diagnose anzufertigen.

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Ultraschall
Die Ultraschalldiagnostik hat im letzten Jahrzehnt eine rasante Entwicklung genommen. Sie hat inzwischen alle Fachgebiete der klinischen Tiermedizin wie Innere Medizin, Gynäkologie und Chirurgie erobert.

Die Echo- oder Sonographie (latein: sons = Ton oder Laut, griechisch: echo = Ton oder Schall; griechisch: graph = Schreiben) ist nur eine von vielen Untersuchungsmethoden. Sie ersetzt nicht sondern ergänzt die diagnostischen Methoden, wie die klinische Untersuchung sowie die Labor- und Röntgenuntersuchung.

Die Ultraschalldiagnostik ist ein bildgebendes Verfahren mit dem großen Vorteil, dass die Patienten, deren Besitzer und der Untersucher nicht belastet werden.Die zweidimensionale Echographie dient der Darstellung von makroskopischen (großen) anatomischen und pathologischen (krankmachende) Strukturen. Eine histologische oder echte funktionelle Diagnostik können die Ultraschallverfahren nicht leisten. Bei dieser Art der Untersuchung handelt es sich um eine Real – Time – Untersuchung, d.h. auch die Eigenbewegungen und die Verschieblichkeit der Orange sind beurteilbar.

Gut zur Diagnose geeignet sind alle Weichgewebe der inneren Organe z.B. flüssigkeitgefüllte Strukturen (Blase), besondere Bedeutung kommt der Ultraschalldiagnostik in der Gynäkologie zu. Durch die geringe Beeinträchtigung der Muttertiere sowie der Ungefährlichkeit und Schmerzlosigkeit des Verfahrens können die Föten nicht geschädigt werden.

Wenig Erfolg hat man bei der sonographischen Darstellung der lüftführenden Atmungsorgane wie Kehlkopf, Luftröhre und Lunge.
Eine unbedingte, aber häufig vernachlässigte Vorraussetzung für die Sonogrophie ist ausreichend Zeit. Für eine sorgfältige Diagnose braucht man Zeit.
Deshalb machen sie bitte einen Termin für eine Ultraschalluntersuchung.

 

 

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