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Das Elektrokardiogramm hat in der Tiermedizin im
Laufe der letzen Jahre an Bedeutung zugenommen. Das EKG ist ein diagnostisches
Hilfsmittel zur Erkennung kardialer und extrakardialer
Krankheiten, die die Herztätigkeit beeinflussen.
Ein Elektrokardiogramm ist die graphische Darstellung der Spannungsänderungen,
die von einer großen Anzahl zusammenhängender Herzmuskelzellen oder
ganzer Muskelfasern produziert werden
Die Praxis besitz ein Inhaltationsnarkosegerät.
Bei der Inhalationsnarkose handelt es sich um eine sehr schonende
Art der Narkose, bei der das
Tier ein Gemisch aus Sauerstoff und Narkosegas einatmet. Um ein entsprechendes
Einatmen des Gases zu gewährleisten, wird das Tier nach einer
kurzwirksamen Injektionsnarkose (hierbei wird das Narkosemittel in
eine Vene oder den Muskel gespritzt) „intubiert“. Dabei
wird ein Gummischlauch in die Luftröhre des Tieres eingeführt,
so dass das Tier das Narkosegasgemisch praktisch inhaliert.
Die Inhalationsnarkose
hat bei längeren Eingriffen (länger
als 15 min) gegenüber der Injektionsnarkose deutliche Vorteile.
So muss nicht während der OP nachdosiert werden. Außerdem
wird das Tier nach Beendigung der Narkose schnell wieder wach,
da das Gas rasch abgeatmet wird. Der Normbereich wichtiger Körperfunktionen
wird schnell wieder erreicht. Der Besitzer kann ein munteres, aufgewecktes
Tier mit nach Hause nehmen und braucht sich keine Sorgen zu machen,
dass es zu Schwierigkeiten mit dem Herz-Kreislaufsystem kommt.
Die
Inhalationsnarkose wird in der Humanmedizin standartmäßig
eingesetzt und ist auch in der Tiermedizin mittlerweile weit
verbreitet. Insbesondere bei Tieren, die ein erhöhtes Narkoserisiko
haben, wie z.B. Tiere mit Leber-, Nieren- oder Herzerkrankungen, Übergewicht,
bei neugeborenen oder alten Tieren, bei verunfallten Tieren,
sowie bei Hündinnen für den Kaiserschnitt, ist diese
Form der Narkose deutlich schonender und mit einem geringeren
Risiko verbunden.
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Für das optimale Narkosemanagement Ihres Tieres überwachen
wir während der Narkose Herz und Atmung über unterschiedliche Überwachungssysteme:
Überwachung der Herzfunktion per EKG (Elektrokardiogramm):
Zur Herzüberwachung während der Narkose arbeiten wir mit
einem EKG Gerät, bei dem über Elektroden, die an verschiedenen
Stellen der Haut des Tieres angesetzt werden, die Herzfunktion überwacht
wird. Mit dem System ist gewährleistet, das die Herzfunktion
permanent überwacht werden kann. Es besteht daher die Möglichkeit
sofort auf kleinste Veränderungen zu reagieren, bevor ein Narkosezwischenfall
entstehen kann
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Es gibt viele Gründe für eine
Röntgenuntersuchung.
Sie reichen von der Darstellung von Organen (Beurteilung Größe,
Form, Dichte, Veränderungen) bis hin zur Darstellung von knöchernen
Veränderungen. Mit dem Röntgenbild können wir in das
Tier „hineinschauen“ bis in Regionen, die der allgemeinen
Untersuchung nicht zugänglich sind.
Röntgen – wie
funktioniert das überhaupt?
Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Strahlen mit einer
kurzen Wellenlänge (hoher Frequenz) und hoher Energie. In
der medizinischen Radiologie ionisieren diese Photonen nachdem
sie Körperflüssigkeiten,
Gewebe und/oder Organe durchdrungen haben, das in der photographischen
Emulsion des Röntgenfilms enthaltende Silber. Dieses Muster
aus ionisierenden Silberkörnchen wird nach der chemischen
Entwicklung und Fixaktion des Röntgenfilms sichtbar gemacht.
Das Röntgenbild
ist eine zweidimensionale Projektion dreidimensionaler Strukturen
und Organe und stellt ein Summenbild der Röntgendichten und
Formen dieser Organe dar. In vielen Fällen sind Röntgenaufnahmen
in zwei senkrecht zueinander stehenden Ebenen für eine genaue
Diagnose anzufertigen.
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Die Ultraschalldiagnostik hat im letzten
Jahrzehnt eine rasante Entwicklung genommen. Sie hat inzwischen alle
Fachgebiete der klinischen Tiermedizin
wie Innere Medizin, Gynäkologie und Chirurgie erobert.
Die
Echo- oder Sonographie (latein: sons = Ton oder Laut, griechisch:
echo = Ton oder Schall; griechisch: graph = Schreiben) ist nur
eine von vielen Untersuchungsmethoden. Sie ersetzt nicht sondern
ergänzt
die diagnostischen Methoden, wie die klinische Untersuchung sowie
die Labor- und Röntgenuntersuchung.
Die Ultraschalldiagnostik
ist ein bildgebendes Verfahren mit dem großen Vorteil,
dass die Patienten, deren Besitzer und der Untersucher nicht
belastet
werden.Die zweidimensionale Echographie dient der Darstellung
von makroskopischen (großen) anatomischen und pathologischen
(krankmachende) Strukturen. Eine histologische oder echte funktionelle
Diagnostik können
die Ultraschallverfahren nicht leisten. Bei dieser Art der Untersuchung
handelt es sich um eine Real – Time – Untersuchung,
d.h. auch die Eigenbewegungen und die Verschieblichkeit der Orange
sind
beurteilbar.
Gut zur Diagnose geeignet sind alle
Weichgewebe der inneren Organe z.B. flüssigkeitgefüllte
Strukturen (Blase), besondere Bedeutung kommt der Ultraschalldiagnostik
in der Gynäkologie
zu. Durch die geringe Beeinträchtigung der Muttertiere
sowie der Ungefährlichkeit und Schmerzlosigkeit des Verfahrens
können
die Föten nicht geschädigt werden.
Wenig Erfolg hat
man bei der sonographischen Darstellung der lüftführenden
Atmungsorgane wie Kehlkopf, Luftröhre und Lunge.
Eine unbedingte, aber häufig vernachlässigte Vorraussetzung
für die Sonogrophie ist ausreichend Zeit. Für eine sorgfältige
Diagnose braucht man Zeit.
Deshalb machen sie bitte einen Termin für eine Ultraschalluntersuchung.
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