Arthrosen entwickeln sich im Laufe des Lebens langsam aber stetig
fortschreitend. Ein Hund oder eine Katze mit arthrotischen Veränderungen
an einem oder mehren Gelenken wird mit großer Wahrscheinlichkeit
eine sehr lange Zeit Ihnen, als Betreuer, nicht offensichtlich zeigen,
dass es ein Problem gibt. Der Grund liegt in der langsamen Entwicklung
des Schmerzes... – erst ist er nur leicht und auch nicht immer
vorhanden... – eventuell kann der Vierbeiner auch durch eine
dezente Veränderung seiner Gliedmaßenstellung dem Schmerz
ganz ausweichen... – im weiteren Verlauf werden die Schmerzen
etwas stärker und häufiger... – jetzt könnte
es sein, dass sein Mensch wohl bemerkt, dass sein Freund nicht mehr
so lauffreudig ist. Aber vielleicht denkt dieser nur traurig: „Ja
ja, jetzt wird er wohl doch etwas älter!“... – Der
Vierbeiner gewöhnt sich an den Schmerz und lebt mit ihm. Er
kompensiert Schmerzen durch weniger Bewegung, eingeschränktem
Spieltrieb, springt nicht mehr ins Auto sondern lässt sich heben...
und oftmals hört er seinen Betreuer wieder sagen: „Ja
ja, jetzt wird er wohl doch etwas älter!“... - So ziehen
die Jahre ins Land. Die Arthrosen werden schlimmer und weiten sich
auch auf andere Gelenke aus, da das Tier mit anderen Muskeln und
Gelenken versucht zu kompensieren, was nicht mehr so gut funktioniert...
- solange, bis sich in einem Gelenk eine solch starke Entzündung
bildet, dass der Vierbeiner humpelt... - Nun fällt seinem Menschen
das Problem auf und er besucht seinen Tierarzt/in....
Durch die Beurteilung des Gangbildes des Tieres und der speziellen
orthopädischen Untersuchung kann der Tierarzt/in den Verdacht
auf eine Arthrose stellen. Im Röntgenbild wird er/sie dies schwarz
auf weiß darstellen können.
„
Oh je, Arthrosen, da kann man ja doch nichts machen!“ ist eine
häufige Aussage von besorgten Tierfreunden.
Doch, man kann sogar eine ganze Menge machen!
Wir bieten Ihnen verschiedene naturheilkundliche Therapien an, die
je nach erhobenen Befund speziell für Ihren Freund ausgewählt
und zusammengestellt werden.
Therapiemöglichkeiten bei Arthrosen
•
Akupunktur
•
Golddrahtimplantation
•
Schmerztherapie
•
Homöopathie
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Bei der Aspergillose handelt es sich um eine vorwiegend den Atmungstrakt
betreffende Systemmykose, hervorgerufen durch Aspergillus fumigatus.
Diese häufig bei Papageien aus den Tropen (v.a. Graupapageien,
Amazonen) und auch beim Beo auftretende Erkrankung zählt zu
den häufigsten Infektionskrankheiten und Todesursachen bei
diesen Tierarten. Dagegen spielt sie bei Vögeln aus trockenen
Regionen, z.B. Australien (Kakadus, Wellensittich, Nymphensittich)
eine eher untergeordnete Rolle.
Ursachen:
Hauptursache für die Entstehung der Aspergillose ist eine nicht
artgerechte Haltung. Wenn man bedenkt, dass die relative Luftfeuchtigkeit
in den Herkunftsländern von Graupapagei und Amazone weit über
80% beträgt und in unseren Regionen dagegen oft nur bei 30%
liegt, wird deutlich, dass es hierzulande schwierig ist, ein geeignetes
Raumklima unserem gefiederten Freund bieten zu können. Die Folge
dieser verminderten Luftfeuchtigkeit ist ein Eintrocknen der Luftwege
und der Luftsäcke. Dies wiederum begünstigt die Anheftung
insbesondere von Pilzsporen.
Hinzu kommt die oftmals falsche Ernährung. So bringt man Papageien
mit Erdnüssen genau so häufig in Verbindung, wie Hunde
mit Knochen und Katzen mit Milch. Aber alle drei Beispiele sind keine
adäquate Ernährung für die Tiere. Ein Papagei würde
sich in der freien Natur niemals nur von Erdnüssen ernähren.
Sie sind nicht nur sehr fetthaltig, sondern meist sehr stark mit
Pilzsporen belastet und stellen somit die größte Ansteckungsquelle
dar.
Weiterhin führt eine unausgeglichene Vitaminversorgung, besonders
ein Vitamin A-Mangel, zu Schäden in der Auskleidung des Atmungstraktes.
Dies begünstigt die Ansiedlung und Vermehrung der Pilze.
Auch Stress, z.B. zu hohe Besatzdichte, Unverträglichkeiten
zwischen den einzelnen Tieren, Besitzerwechsel oder Wetterumstellungen
wirken sich über eine Verminderung der Widerstandskraft auch
positiv auf die Entstehung einer Aspergillose aus.
Klinik
Der Verlauf der Aspergillose kann akut (selten) oder chronisch
(in den meisten Fällen) sein.
Die akute Form entwickelt sich im Anschluß an eine massenhafte
Aufnahme kontaminierter Substanzen in Verbindung mit einer gestörten
Abwehr, z.B. bei sehr jungen oder alten Tieren. Es kommt zu plötzlichen
Todesfällen ohne Ausbildung deutlicher klinischer Symptome.
Die chronische Form ist dagegen durch einen schleichenden Verlauf
gekennzeichnet.
Die Erkrankung kann über einen langen
Zeitraum bestehen ohne spezifische klinische Symptome zu zeigen.
Leitsymptome
sind chronische Schwäche und Abmagerung, gesträubtes
und glanzloses Gefieder, Apathie. Durch gebildete Mykotoxine
kann es
zu zentralnervösen Störungen kommen. Nach Resorption
im Darm können Durchfall, Freßunlust, Würgen
oder Erbrechen auftreten. Probleme der Atemwege treten oft
erst bei fortgeschrittener Erkrankung auf. Die Tiere werden
dann mit Atemnot, erhöhter Atemfrequenz
und Atemtiefe, Backenblasen, atemsynchronem Schwanzwippen und
Atemgeräuschen
dem Tierarzt vorgestellt. Außerdem können sie bei
Beteiligung des Stimmkopfes ihre Stimme verlieren. In hochgradigen
Fällen
kommt es zu akuter Atemnot und letztendlich zum Erstickungstod.
Häufige klinische Zeichen:
• Teilnahmslosigkeit
•
Atemnot/-geräusche
•
Nasenöffnungen verstopft
•
Krampfanfälle
•
Durchfall, Würgen
• Abmagerung
Diagnose
Anhaltspunkte geben der Vorbericht sowie die klinische Untersuchung.
Durch Entnahme von Tupferproben aus dem Rachen, dem Kropf
oder den Nasenlöchern kann eine Erregeranzüchtung versucht
werden. Große Bedeutung besitzt die Anfertigung einer
Röntgenaufnahme.
Hier können besonders chronische Veränderungen
festgestellt werden.
Behandlung
Eine vollständige Heilung der Tiere ist in den meisten Fällen
nicht möglich. Es wird vielmehr versucht, die Belastung
der Tiere zu vermindern. Die Bereitschaft des Besitzers
ist hierbei von
großer Wichtigkeit. Ein erster Schritt sollte die
Nahrungsumstellung darstellen. Kein Futter mit Erdnüssen
verwenden! Es hilft auch nichts, wenn die Erdnüsse
aus dem Futter herausgesammelt werden, da sich die Sporen
auf deren Oberfläche befinden und somit das gesamte
Futter kontaminiert wird. Auf eine ausreichende Vitaminversorgung
sollte
geachtet werden! Stress sollte von den Tieren weitestgehend
ferngehalten werden!
Zur Herabsetzung der Pilzbelastung im Körper gibt es verschiedene
Medikamente, die auf unterschiedliche Weise verabreicht werden.
Welche es sind, erfahren sie von ihrem Tierarzt.
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Auslöser und Krankheitsbild
Der Auslöser der Demodikose ist Demodex canis, eine etwa 250 bis 300 µm
lange Milbe, die in den Haarbälgen und Talgdrüsen parasitiert. Diese
Milben kommen in geringer Zahl auch bei gesunden Tieren vor.Die weiblichen Milben
legen Eier, die sich über ein Larven- und Nymphenstadium
zu der erwachsenen Milbe entwickelt.Die Übertragung der Milben erfolgt
in den ersten Lebenstagen von der Mutter auf die Welpen, diese Infektion bleibt
zumeist aber symptomlos. Der Ausbruch
einer Demodikose erfolgt oft später, wenn eine Störung des Immunsystems
vorliegt (zum beispiel der Zahnwechsel oder die Läufigkeit bei der Hündin),
da sich die Milben dann stark vermehren.
Bei einer Erkrankung verursachen die
Milben eine Schädigung der Haarfollikel
und eine Störung der Haarbildung und es kommt zu Haarausfall, schmerzhafter
oder juckender Haut und bakteriellen Hautinfektionen.
Junge Hunde entwickeln
Demodikose oft bevor ihr Immunsystem vollständig
ausgebildet ist. Bei ihnen zeigt sich die Erkrankung durch kleine Bezirke
mit Haarausfall, meistens im Bereich des Gesichtes, die sogenannte Brillenbildung,
oder der Beine, diese Form wird lokalisierte Demodikose genannt. Mitunter
kann
eine generalisierte Demodikose auftreten, hier sind dann mehrere große
Bereiche der Haut betroffen.
Die Demodikose kann auch bei ausgewachsenen Hunden auftreten und muss medikamentös
behandelt werden.
Demodikose ist weder für den Menschen, noch für andere Tiere ansteckend. Diagnose
Die Diagnose erfolgt durch Nachweis der Milben in den Haarfollikeln.
Dazu muss in der Regel ein tiefes Hautgeschabsel entnommen werden.
Dieses wird dann mikroskopisch
untersucht. Negative Ergebnisse bedeuten nicht, dass es sich nicht doch um
eine Demodikose handeln könnte.
Therapie
Die lokale Demodikose wird in der Regel äußerlich behandelt, zum
Bespiel mit Gelen oder Spot-ons, wie zum Beispiel Ivomec.
Eine generalisierte Demodikose sollte systemisch behandelt werden, zum
Beispiel mit einer 10-14 tägigen Waschbehandlung mit Amitraz. Liegt neben der Demodikose
noch eine bakterielle Hautinfektion vor, sollte diese zuerst behandelt werden,
da Amitraz nicht auf größere Wunden gebracht werden sollte.
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Der Fuchsbandwurm ist in Parasit, der nicht nur - wie der Name vermuten
lässt - den Fuchs befällt, sondern auch Kleinnager, Hund,
Katze und den Menschen. Der geschlechtsreife nur wenige Millimeter
lange Bandwurm lebt im Dünndarm seines Endwirtes. Wie alle
Bandwürmer braucht er einen Zwischenwirt, in dem sich die
Entwicklung zur Bandwurmfinne vollzieht.
Der Entwicklungszyklus
des Fuchsbandwurms spielt sich hauptsächlich
in einem Kreislauf unter Wildtieren ab. Der Fuchs als Endwirt beherbergt
den geschlechtsreifen Wurm und scheidet mit seinem Kot Bandwurmeier
aus. Mäuse und Bisamratten nehmen die Eier mit ihrer Pflanzennahrung
auf und werden dadurch zu infizierten Zwischenwirten. In den inneren
Organen dieser Zwischenwirte vollzieht sich die Entwicklung zur Bandwurmfinne.
Die Kleinnager wiederum werden dann von Füchsen gefressen. So
gelangt die Bandwurmfinne in Ihren Endwirt, in dessen Darm sie sich
zum geschlechtsreifen Wurm entwickelt.
Auch Hunde und Katzen können
infizierte Mäuse fressen und
werde dadurch zu Endwirten. Krankheitserscheinungen wie Darmentzündung,
Durchfall, Abmagerung und stumpfes Fell treten jedoch nur bei starkem
Wurmbefall auf. Die Fuchsbandwurm- infektion bei Hund und Katze
gewinnt dadurch an Bedeutung, dass die Tiere zu Ausscheidern von
Bandwurmeiern
werden und ihr Kot genauso wie der des Fuchses zur Ansteckungsquelle
für den Menschen werden kann.
Der Mensch muss die Bandwurmeier über
den Mund aufnehmen, um sich zu infizieren. Im Entwicklungszyklus
des Fuchsbandwurmes ist
der Mensch ein Fehlzwischenwirt, weil er die Infektion nicht weitergeben
kann. In seinen Organen findet aber wie bei den normalen Zwischenwirten
die Entwicklung zur Bandwurmfinne statt. Diese Finnen setzen sich
hauptsächlich in Leber und Lunge und zerstören diese
Organe. Für den Menschen ist eine Fuchsbandwurm-Infektion
daher sehr gefährlich und kaum zu therapieren.
Zum Schutz vor einer Infektion sollten bodennah wachsende Wildbeeren,
Früchte oder Pilze niemals ungewaschen gegessen werden!!!
Im Umgang mit vierbeinigen Mäusefängern ist Hygiene der
beste Infektionsschutz für den Menschen. Hände, die das
Fell in der Afterregion berührt haben, sollten nicht ungewaschen
zum Mund geführt werden. Auch sollten Hund und Katzen die
viel in Wald und Wiese laufen und zudem vielleicht auch noch erfolgreiche
Mäusefänger sind regelmäßig entwurmt werden.
Die Darmparasiten sterben dadurch ab und die Produktion von Wurmeiern
wird unterbrochen.
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Was sind Analbeutel?
Die Analbeutel sind zwei sackartige Hohlräume, die bei Hund
und Katze rechts und links des Afters liegen und mit je einem schmalen
Ausführungsgang nahe der Grenze zwischen After und behaarter
Haut münden. In der Wand der Analbeutel befinden sich zahlreiche
Drüsen, die ein bräunliches, schmieriges und übelriechendes
Sekret produzieren und in den Hohlraum abgeben. Es dient wahrscheinlich
zur Erkennung des Individuums und zum Reviermarkieren. Die Analbeutel
sind von Muskeln umgeben, mit deren Kraft ihr Inhalt entleert werden
kann. Bei Schreck oder Aufregung wird oft der gesamte Inhalt verspritzt.
Ansonsten geschieht die Entleerung in erster Linie beim Kotabsetzen,
wobei das Sekret dem Kot anhaftet.Erkrankungen der Analbeutel kommen
bei der Katze eher selten vor. Beim Hund ist es dagegen ein weit
verbreitetes Problem, wobei besonders
die kleineren Hunderassen sowie die extrem kurz kupierten Hunden
betroffen sind.
Erkrankungsursachen
Analbeutelerkrankungen entstehen durch eine Überproduktion
von Sekret oder durch eine Entleerungsstörung. Verantwortlich
für
eine ungenügende Entleerung ist zu festes Sekret, das die
Ausführungsgänge
verstopft, und zu weicher Kot, der den natürlichen Entleerungsmechanismus
verhindert. In jedem Fall kommt es zu einer Überfüllung
der Beutel, zur Sekretanschoppung. Durch eindringende Bakterien
entsteht im weiteren Verlauf eine Entzündung, die wiederum
infolge der Schwellung zur weiteren Verstopfung führt. Solche
vereiterten Analbeutel können Infektionsherde mit Auswirkungen
auf den gesamten Körper darstellen, der sich im harmlosesten
Fall in Form von chronischem Juckreiz äußert.
Erkrankungsformen
und Symptome
•
Die Sekretanschoppung ist die einfachste Form. Der Hund rutscht auf
dem Hinterteil, das sogenannte Schlittenfahren, und versucht, sich
vermehrt in der Analregion zu lecken. Bisweilen beißen sich
die Tiere im Flanken- oder Schwanzansatzbereich wund. Ein weiteres
Symptom ist der Pressreiz wie zum Kotabsatz. In manchen Fällen
sind die vollen Analbeutel ein- oder beidseitig als Hervorwölbungen
neben dem After erkennbar.
•
Dringen Bakterien in den Analbeutel ein, kommt es zur Analbeutelentzündung.
Sie ruft die gleichen Symptome hervor wie die Sekretanschoppung,
ist jedoch im akuten Stadium häufig schmerzhaft. Statt dem Sekret
befindet sich eine eitrige Masse in den Beuteln.
•
Der Analbeutelabszess tritt meist einseitig auf und ist durch starke
Schmerzhaftigkeit gekennzeichnet. Die Haut über dem Analbeutel
ist stark gespannt und gerötet. Oft bricht der Abszess von
allein auf und der blutige Eiter entleert sich.
Behandlung
Die wichtigsten Möglichkeiten einer Behandlung sind die Entleerung
und Spülung der Analbeutel. Die Analbeutel werden durch sanften
Druck entleert, um die Sekretanschoppung zu beseitigen. Ist der Inhalt
zu zäh oder der Ausführungsgang bereits verstopft, wird
mit Hilfe einer stumpfen Kanüle eine Spülflüssigkeit
in den Beutel eingebracht. Diese Maßnahme muss meist mehrere
Male in etwa einwöchigem Abstand wiederholt werden. Hunde, die
zu dieser Erkrankung neigen, sollten ohnehin in regelmäßigen
Abständen tierärztlich untersucht werden, um einer Entzündung
vorzubeugen. Ist diese bereits eingetreten, wird zusätzlich
ein antibiotisches und entzündungshemmendes Medikament in den
Analbeutel instilliert. Ein Analbeutelabszess wird gespalten und
mehrere Tage bis zur vollständigen Abheilung gespült. Die
Behandlung muss häufig durch Tablettengabe unterstützt
werden. Ist eine Analbeutelentzündung chronisch geworden und
tritt immer wieder auf, ist eine Heilung nur noch durch eine operative
Entfernung der Analbeutel zu erzielen.
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Fast alle Tiere können von Hautpilzen befallen werden. Die mikroskopisch
kleinen Pilze siedeln sich auf der Haut und im Fell an und vermehren
sich dort durch die Bildung von Pilzsporen. Durch direkte Kontakt,
aber auch durch Gegenstände wie Pfegeuntensilien, Futtermittel
und Decken, können die Pilzsporen von Tier zu Tier, von Tier
zu Mensch oder auch von Mensch zu Tier übertragen werden.
Erkrankte
Tiere zeigen typische kreisrunde, haarlose Hautveränderungen,
die mit Schuppen oder Borken belegt sind und einen roten, entzündlichen
Randsaum aufweisen. Z.T können diese Hautveränderungen
mit erheblichem Juckreiz verbunden sein.
In einigen Fällen
heilen diese Stellen ohne Behandlung wieder ab, es kann aber auch
infolge bakterieller Besiedlung der vorgeschädigten
Hautareale zu schweren Infektionen der Haut kommen. Aus diesem
Grunde sollten Tiere mit Hautveränderungen in jedem Fall frühzeitig
dem Tierarzt vorgestellt werden.
Beim Menschen beginnt die Erkrankung
mit einem rötlichen, linsengroßen
schuppigen und juckendem Fleck, der zuerst häufig mit einem
Mückenstich verwechselt wird. Meisten treten diese Veränderungen
am Unterarm, den Beinen oder im Gesicht auf. Der Fleck wächst
nach außen während die Mitte abheilt. Bleibt dieser
Fleck unbehandelt, entstehen zahlreiche weitere solcher Herde,
die landkartenartig
ineinander wachsen können. Am behaarten Kopf können rundliche,
kahle, grauweiß beschuppte Flecken entstehen.
Die Behandlung
erfolgt bei Mensch und Tier mittels pilz- und sporenabtötender
Salbe, Lotionen, Sprühlösungen oder Tabletten. Die Heilung
ist langwierig und kann sich über mehrere Wochen hinziehen.
Beim Umgang mit hauterkrankten Tieren sollte man deshalb auf besondere
Hygiene achten.
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Die Leukose ist eine weit verbreitete und mit Recht gefürchtete
Infektionskrankheit der Katze. Das Virus grassiert im Verborgenen,
weil infizierte Tiere nicht oder erst spät nach Ansteckung erkranken.
So können schon junge Kätzchen über die erste Muttermilch
das Virus aufnehmen und eventuell erst in höheren Alter erkranken.
Infizierte Tiere, die einen völlig gesunden Eindruck machen,
können andere Katzen anstecken.
Die Erkrankung verläuft
unter den unterschiedlichsten Symptomen:
•
z. B.: Blutarmut, Darmentzündungen, Mundschleimhautentzündungen,
Entzündungen der Atemwege, Gelbsucht etc.
•
Die Leukose kann auch als Tumorform verlaufen, bei der Haut, Lymphknoten
und innere Organe betroffen sein können.
Es gibt durchaus
Katzen, die infiziert sind, aber mit dem Virus im Gleichgewicht
leben können, ohne krank zu werden.Für die meisten Tiere
trifft das jedoch nicht zu; sie werden früher oder später
krank und sterben meist innerhalb von 3 Jahren.
Wie können
Sie Ihre Katze schützen?
Es gibt die Möglichkeit der Impfung, die jedoch nur bei Katzen
wirken kann, die noch nicht infiziert sind. Durch eine Blutuntersuchung
lässt sich feststellen, ob eine Infektion vorliegt oder nicht.
Ist das Testergebnis negativ, kann die Katze auch geimpft werden
und
ist somit geschützt gegen diese gefährliche Erkrankung.
Die
Grundimpfung muss zweimal im Abstand von 3 - 4 Wochen erfolgen,
dann reicht eine jährliche Wiederholungsimpfung.
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Tollwut ist eine durch ein Virus verursachte Erkrankung, die hauptsächlich
durch Bisse oder Kratzer infizierter Tiere übertragen wird.
Die Ansteckung erfolgt über den Speichel. Intakte Haut kann
von dem Virus nicht durchdrungen werden.
Die Inkubationszeit, also
die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit kann zwischen
wenigen Tagen und mehreren Monaten variieren.
Erkrankte Tiere zeigen zu Anfang häufig Launenhaftigkeit oder übertriebene
Freundlichkeit. Dieses Stadium geht dann in vermehrte Erregung,
Agressivität
und Unruhe über. Die Tiere zeigen Speichelfluß und z.T.
unkoordinierte Bewegungen. Schließlich kommt es zu Lähmungserscheinungen
und Erschöpfung. Durch Lähmung der Kiefermuskulatur können
die Tiere kein Futter und kein Wasser mehr aufnehmen. Es entsteht
der Eindruck der „Wasserscheue“. Der Tod tritt schließlich
durch Lähmung der Atemmuskulatur ein.
Seit der Einführung
der Impfung von Hund und Katze sind hauptsächlich
noch Wildtiere mit dem Erreger infiziert. Insbesondere Raubwild
wie Füchse und Dachse sind betroffen, aber auch Fledermäuse,
Kaninchen und Eichhörnchen werden mit dem Virus infiziert.
Der Mensch kann sich durch den Biss infizierter Tiere anstecken.
Wird die Ansteckung rechtzeitig erkannt, kann durch mehrere Impfungen
hintereinander der Ausbruch der Krankheit verhindert werde. Insofern
sollte auch schon bei Verdacht auf eine Ansteckung der Arzt aufgesucht
werden.
Hunde und Katzen sollten regelmäßig gegen Tollwut
geimpft werden, da dies der sicherste Schutz vor einer Ansteckung
ist. Menschen
sollten den direkten Kontakt mit Wildtieren vermeiden, insbesondere
wenn diese besonders zutraulich erscheinen, da an Tollwut erkrankte
Tiere die angeborene Scheu vor dem Menschen verlieren.
Tollwut ist eine anzeigepflichtige Tierseuche d.h. jede Ansteckung
und auch nur der Verdacht einer Ansteckung muss sofort dem Amtstierarzt
gemeldet werden.
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Toxoplasmen sind einzellige Parasiten, die sich über Ei-ähnliche
Fortpflanzungsstadien (sog. Oozysten) vermehren. Die Ansteckung mit
Toxoplasmen erfolgt bei Mensch und Tier vorwiegend über die
Aufnahme von rohem bzw. nicht vollständig durchgegartem Fleisch
(insbesondere Schweine-, Schaf- und Ziegenfleisch). Der Mensch kann
sich zusätzlich noch durch den Kontakt mit Katzenkot oder über
verunreinigtes Obst und Gemüse infizieren.
Toxoplasmeninfektion
beim Menschen
Die Infektion mit Toxoplasmen verläuft beim Menschen in aller
Regel harmlos (evtl. mit grippeähnlichen Symptomen) und wird
nicht bemerkt. Schätzungsweise die Hälfte der Bevölkerung
der Bundesrepublik Deutschland hat bereits eine Infektion durchgemacht,
was man mit Hilfe von Antikörpertests im Blut nachweisen kann.Gefährlich
ist die Toxoplasmoseinfektion, wenn sich eine Frau während
der Schwangerschaft erstmalig infiziert. Eine Infektion während
der ersten 3 Schwangerschaftsmonate führt zum Abort;
infiziert sich die Frau später, kann dies zu schweren Missbildungen
am Ungeborenen führen.
Toxoplasmeninfektion bei der Katze
Katzen infizieren sich in der Regel durch die Aufnahme von Oozysten-haltigem
Fleisch. Im Dünndarm der Katze werden die Parasiten frei, dringen
in die Zellen der Darmschleimhaut ein und vermehren sich dort. Es
werden neue Oozysten gebildet, die mit dem Kot ausgeschieden werden.
Nach 2-4 Tagen in der Außenwelt sind diese herangereift und
ab diesem Zeitpunkt kann sich der Mensch infizieren.
Also: nicht der Kontakt mit der Katze an sich ist für Schwangere
gefährlich, sondern nur der Kontakt mit Katzenkot.
Wie kann
man sich vor einer Infektion schützen??
1. Lassen Sie Sich bereits vor einer eventuellen Schwangerschaft
bei Ihrem Arzt auf Toxoplasma–Antikörper untersuchen.
Frauen, die bereits eine Infektion durchgemacht haben und schützende
Antikörper besitzen, sind gegen eine erneute Infektion immun.
2. Verzichten Sie auf den Genuss von rohem oder ungenügend erhitztem
Fleisch. Beim Kochen oder Braten werden die Zysten abgetötet.
Man kann auch davon ausgehen, dass bei der Herstellung von Rohwurstwaren
(Mettwurst, Landjäger) durch das Verfahren der Pökelung
die Oozysten abgetötet werden. Dies ist aber noch nicht wissenschaftlich
abgesichert, so dass schwangere, noch nicht infizierte Frauen auf
diese Produkte besser verzichten sollten.
3. Schwangere sollten die Katzentoilette nicht selber reinigen
und bei der Gartenarbeit Handschuhe tragen. Außerdem sollte Obst
und Gemüse aus dem Garten vor dem Essen gründlich gereinigt
werden.
4. Die Katze darf nicht mit rohem Fleisch oder Schlachtabfällen
von Schwein, Schaf oder Ziege gefüttert werden. Fisch kann
gefahrlos angeboten werden. Eine Katze, die Mäuse fängt
ist dennoch nicht vor einer Ansteckung geschützt. Dagegen
besteht bei Katzen, die nur im Haus leben und ausschließlich
mit Fertigfutter ernährt
werden keine Gefahr.
Wichtig:
Sie müssen Ihre Katze nicht
abschaffen oder von sich von Ihr fernhalten. Wenn Sie die oben
genannten Verhaltensweisen
und Maßnahmen befolgen, ist das Ansteckungsrisiko zwar
nicht 100% ausgeschlossen, aber drastisch vermindert!!
Von anderen Tierarten geht keine Gefahr für Schwangere aus,
es sei denn Sie essen Ihren Hund oder Hamster roh als Tatar!!!!!
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Wo kommen all´ die Würmer her?
Dass sich frei laufende Hunde und Katzen beim Stöbern und Schnuppern
immer wieder mit Wurmeiern infizieren können, ist für jeden
von uns einleuchtend. Dass sie daher in regelmäßigen Abständen
entwurmt werden sollten, ist also auch nichts Neues.
Wie oft entwurmen?
Neu angeschaffte Hunde- und Katzenwelpen: alle Naselang, d. h.
bei der Anschaffung 3x im Abstand von 14 Tagen, dann nach 4 Wochen
anschließend
alle 3 Monate. Dabei sollte es bleiben. Denn im Idealfall entwurmt
man auch erwachsene Tiere viermal im Jahr. Bedenken Sie: Wurmkuren
sind nicht teuer, sie sind nicht schädlich (Würmer dagegen
schon!) und Hand aufs Herz: Wer wäscht sich schon jedes Mal
die Hände, nachdem er sein Tier angefasst hat? Niemand. Wir
tun es privat auch nicht. Schließlich hat man so ein Tier ja
unter anderem zum Streicheln, Spielen und Knuddeln.
Und wie sieht es aus, wenn man sein Tier ausschließlich in
der Wohnung hält und alles, aber auch alles für eine super
hygienische Haltung tut? Auch dann wird Ihr Liebling von Zeit zu
Zeit Würmer haben. Und das funktioniert so:
Die Welpen nehmen mit der Muttermilch mikroskopisch kleine Vorstufen
der Spulwürmer, die sog. Larven auf. Larven sind so ein Zwischending
zwischen dem Wurmei und dem fertigen Wurm. Diese Wurmlarven gelangen
mit der Milch in den Körper der Katzen- und Hundewelpen, verteilen
sich im ganzen Organismus, in die Lunge, in Muskelgewebe, etc. und
harren dort ihrer Stunde. Von Zeit zu Zeit reift dann ein Schwung
solcher Larven zu fertigen Würmern heran, und schon hat Ihr
Tier, aus heiterem Himmel und trotz aller menschlichen Vernunft einfach
Würmer.
Wenn Ihr Tier auch noch ein erfolgreicher Mäusejäger
ist oder einmal Flöhe hatte, dann wird es sich dadurch zusätzlich
auch noch mit Bandwürmern infizieren. Gewöhnliche Bandwürmer
sind 0,5 bis 1,5 m lang und sie fressen dem Wirtstier, also Ihrem
Liebling, mit großem Appetit das Beste aus seinem Futter
weg. Sie nehmen mit Vorliebe Vitamine, vorzugsweise die aus der
B-Gruppe,
und da wundert es nicht, wenn ein Tier mit Bandwurmbefall wie ein
Scheunendrescher dagegen anfrisst und trotzdem mager, struppig
und glanzlos dabei bleibt.Der Echinococcus granulosus, der Fuchsbandwurm,
ist zwar sehr viel
kleiner, dafür kann er aber auch uns Menschen ernsthaft gefährlich
werden.
Was ist also konkret zu tun?
Katzen- und Hundewelpen entwurmen:
Bei der Anschaffung 3x im Abstand von 14 Tage, dann nach 4 Wochen,
anschließend alle 3 Monate. Bei Flohbefall oder sonstigem Verdacht
auf Bandwürmer auch gegen diese.
Erwachsene Tiere entwurmen:
Routinemäßig zwei-, besser viermal im Jahr gegen Spulwürmer.
Gute Mäusefänger oder Tiere mit Flohbefall auch gegen
Bandwürmer.
Merken!
Bei Hündinnen sollten zwei der jährlichen Wurmkuren mit
den Läufigkeiten zusammenfallen, da in dieser Zeit der erhöhte Östrogenspiegel
der Tiere die Wurmlarven aktiviert, so dass die Wurmkur jetzt besonders
effektiv wirken kann.
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In Deutschland haben Zecken ungefähr von März bis Oktober
Saison, mit 2 Hauptzeiten von April bis Juni und von Ende August
bis Ende September. Sobald im Frühjahr die Temperaturen das
erste Mal über 10° C steigen, kommen sie aus Ihren Winterverstecken
und lauern auf Gräsern, Büschen und Sträuchern auf
eine Blutmahlzeit.
Abhängig von der Region sind bis zu 20% der
Zecken mit Borrelien, kleinen spiralförmigen Bakterien, infiziert,
die beim Saugakt über
den Speichel der Zecke übertragen werden und die Erreger der
sog. Lyme-Borreliose sind.
An Borreliose erkranken vorwiegend Hunde
und Menschen, aber auch bei Pferden scheint sie eine Rolle zu spielen.
Die Erkrankung geht
mit Fieberschüben, gestörtem Allgemeinbefinden, Gelenkentzündungen
mit schmerzhaften Gliedmaßen und Bewegungsstörungen
einher. Die Behandlung erfolgt bei Mensch und Tier durch eine mindestens
14 tägige Verabreichung von Antibiotika.
Zur Verminderung des
Infektionsrisikos sollten Hunde und Katzen nach jedem Freilauf
gründlich abgesucht und von den Zecken befreit
werden. Haben die Blutsauger ihre Opfer erreicht, krabbeln sie
oft mehrere Stunden auf der Hautoberfläche herum, bevor sie
eine geeignete Stelle zum Saugen gefunden haben. Bevorzugt werden
gefäßreiche,
dünnhäutige Stellen an Kopf, Hals, Schulter und Achseln.
Auch bereits in der Haut verankerte Zecken, können noch an
der Erregerübertragung gehindert werden, da die Speichelsekretion
frühestens 2 Stunden nach dem Ansaugen beginnt. Mit einer
speziellen Zeckenzange oder –haken lassen sich die Tiere
erfassen und unter sanftem Zug aus der Haut drehen. Keinesfalls
sollte man versuchen
die Zecken mittels Öl o.ä. abzutöten, da die Tiere
im Todeskampf häufig erst beginnen Speichel abzusondern.
Zum
Schutz vor einem Zeckenbefall gibt es Tropflösungen, die
Hunden und Katzen auf die Haut aufgetragen werden und die Zecken
abtöten, sobald diese mit dem Saugakt beginnen.
Seit wenigen Jahren ist für Hunde auch eine Impfung gegen Borreliose
auf dem Markt, die den Hund auch in sehr zeckenreichen Gebieten wirksam
gegen eine Infektion schützt. Diese Impfung erfolgt sinnvollerweise
im späten Winter, bevor die ersten Zecken erscheinen. Nach einer
erstmaligen Grundimmunisierung durch zwei Impfungen im Abstand von
4 Wochen wird ein dauerhafter Schutz durch eine jährliche Auffrischimpfung
gewährleistet.
Falls Sie noch Fragen zur Prophylaxe durch Tropflösungen oder
Impfung haben, fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne. |