Wie sinnvoll ist ein jährlicher Check-up?
Unsere Tiere sind ja auch nur Menschen ... könnte man meinen,
denn auch sie haben ab ihrer Lebensmitte, genau wie wir, so ihre
Zipperlein. Nur, sie können uns nicht davon berichten. Und
weil sie meistens recht hart im Nehmen sind, bleibt dem Tierbesitzer
manches zunächst verborgen.
Der Körper kann z. B. gegen eine Herzschwäche jahrelang
so "an arbeiten", sie also kompensieren, dass man davon
zunächst nichts bemerkt. Erst wenn das Stadium der sogenannten
Dekompensation erreicht wird, der Organismus es also nicht mehr
schafft, die Funktionseinschränkung auszugleichen, bemerkt
der Tierbesitzer Leistungsabfall, Husten und Atemnot. Dabei hätte
dem Herzen die jahrelange Mehrarbeit mit den entsprechenden Medikamenten
abgenommen werden können, wenn man nur rechtzeitig um das
Problem gewusst hätte ... Eine gezielte und gründliche
Untersuchung mit Röntgen und EKG hilft, Probleme frühzeitig
zu erkennen.
Die Funktion einzelner Organsysteme ...
... lässt sich anhand des sog. Organprofils, einer serologischen
Blutuntersuchung, und mit Hilfe von Röntgen und Ultraschalluntersuchung
prüfen. Dabei lernt man den Patienten "von innen" kennen,
d. h. man sieht seine schwachen, aber auch starken Seiten. Es gibt
z. B. Tiere, die im Alter eine Nierenschwäche entwickeln,
dafür aber eine sehr gute Leberfunktion zeigen. Oder umgekehrt.
Solche Funktionseinschränkungen können mit der entsprechenden
Futterumstellung ausgeglichen werden, häufig mit frappierendem
Erfolg! Auch hier gilt: Wenn man den weniger starken Organsystemen
gezielt Arbeit abnimmt, bleiben sie viel länger funktionstüchtig.
Dadurch gewinnt das Tier nicht nur eine höhere Lebenserwartung,
sondern vor allem mehr Lebensqualität!
Zwei Beispiele, die zeigen, was sinnvolle vorbeugende Tiermedizin
leisten kann.
Wenn auch Sie für Ihren Liebling das jährliche Vorsorge-Check-up
in Anspruch nehmen möchten, sprechen Sie uns wegen eines Termins
Ihrer Wahl an.
Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
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Aus unserer Erfahrungen der letzten Jahre haben wir folgendes Gesundheitsprogramm
für Katzenwelpen entwickelt.
Als Impfplan für den optimalen Schutz Ihres Kätzchens empfehlen
wir Ihnen folgendes Impfschema:
8. Lebenswoche: Impfung gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen
12. Lebenswoche: Impfung gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und
Tollwut
Nach der Grundimmunisierung ist dann für den weiteren Lebensweg
Ihres Tieres eine jährliche Auffrischungsimpfung anzuraten.
Zusätzlich ist eine Impfung gegen Leukose und FIP empfehlenswert,
wir beraten Sie gerne.
Für das Wohl Ihres Tieres ist auch eine
regelmäßige
Entwurmung notwendig. Es gibt Spul-, Haken- und Bandwürmer.
Junge Katzen haben meistens noch keine Bandwürmer, so dass wir
zu nachstehenden Entwurmungsintervallen raten:
bis 4 Lebensmonat: alle 2 Wochen gegen Spul- und Hakenwürmer
4-6 Lebensmonat: einmal pro Monat gegen Spul- und Hakenwürmer
ab 6 Lebensmonat: alle 3 – 4 Monate gegen Spul-, Haken- und
Bandwürmer
Dieses Gesundheitsprogramm hilft Ihnen, Ihr Kätzchen vor Infektionen
zu schützen und ihm so einen optimalen Start ins leben zu
geben..
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Aus unserer Erfahrung der letzten Jahre haben wir folgendes Gesundheitsprogramm
für Welpen entwickelt.
Als Impfplan für den optimalen Schutz Ihres Welpen empfehlen
wie Ihnen folgendes Impfschema:
6. Lebenswoche: Impfung gegen Parvovirose ( macht in der Regel der
Züchter)
8. Lebenswoche: Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose; Parvovirose
und ggf. Zwingerhusten
12. Lebenswoche: Wiederholungsimpfung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose,
Parvovirose und ggf. Zwingerhusten
16. Lebenswoche: Abschlussimpfung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose,
Parvovirose, Tollwut und ggf. Zwingerhusten
Nach dieser Grundimmunisierung ist dann für den weiteren Lebensweg
Ihres Tieres eine jährliche Auffrischungsimpfung anzuraten.
Impfung gegen Borreliose empfehlenswert, wir beraten Sie gerne
Für
das Wohlbefinden Ihres Tieres ist auch eine regelmäßige
Entwurmung notwendig. Es gibt Spul-, Haken- und Bandwürmer.
Junge Hunde haben meistens noch keine Bandwürmer, so dass wir
zu folgenden Entwurmungsintervallen raten:
bis 4. Lebensmonat : alle 2 Wochen gegen Spul- und Hakenwürmer
4-6 Lebensmonate: einmal im Monat gegen Spul- und Hakenwürmer
ab 6. Lebensmonat alle 3 – 4 Monate gegen Spul-, Haken-, und
Bandwürmer
Dieses Gesundheitsprogramm hilft dabei, Ihren Welpen vor Infektionen
zu schützen um ihm so einen optimalen Start ins Leben zu geben.
Anmerkungen zu den Infektionskrankheiten des Hundes finden sie
unter dem Punkt ?????
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Grundsätzliches zur Läufigkeit
Sie tritt zum ersten Mal im Alter von etwa 9 bis 18 Monaten auf,
bei kleinen Rassen eher früher, bei größeren eher
später. Zunächst kommt es zu einer leichten Blutung für
ca. 12 Tage, in denen die Hündin die Rüden noch wegbeißt
(oder auch nicht!). In der darauffolgenden Zeit von ca. erneut 12
Tagen ist besondere Vorsicht nötig: die Hündin lässt
sich jetzt decken.
Jede Hündin hat ihren eigenen Zyklus. Manche werden zweimal,
manche nur einmal, andere aber auch dreimal im Jahr läufig.
Solange sie diesen eigenen Rhythmus einhalten, ist alles ok. Stellen
sich aber Unregelmäßigkeiten ein, gilt es aufzupassen,
denn sie können Vorboten gesundheitlicher Probleme sein.
Zur Verhütung der Läufigkeit gibt es verschiedene Möglichkeiten:
1. Hormonell, d. h. mittels Hormoninjektionen, die die Hündin
im Abstand von fünf Monaten bekommt.
Nachteile der Hormonbehandlung:
•
Die hormonelle Manipulation einer Hündin erhöht grundsätzlich
die Wahrscheinlichkeit einer eventuellen eitrigen Gebärmutterentzündung,
auch Pyometra genannt. Die Pyometra ist eine nur bei der Hündin,
ganz selten bei der Kätzin beobachtete, sehr ernste Erkrankung,
die in der Regel nur operativ behandelt werden kann.
•
Hormonspritzen wirken nicht vorbeugend gegen Gesäugetumore.
Vorteile:
•
Unkompliziert, schnell, geringe Kosten pro Behandlung
•
Erfordert keine endgültige Entscheidung pro oder kontra Fruchtbarkeit
2. Die Sterilisation, richtiger Kastration: dabei werden der
Hündin
die Eierstöcke und die Gebärmutter entfernt. Es kommt
zu keiner Läufigkeit mehr. Die Operation dauert ca. eine
Stunde. Die Naht ist, je nach Hundegröße etwa 5 bis
15 cm lang. Die Hündin kommt morgens nüchtern zur OP
und kann in der Regel abends wieder nach Hause. Am dritten Tag
ist Verbandskontrolle,
am zehnten Tag werden die Fäden gezogen (was nicht weh tut).
Nachteile:
•
Es besteht, wie bei jeder Vollnarkose, ein theoretisches Narkoserisiko.
•
Die Hündin bedarf, besonders in den ersten drei Tagen nach der
OP, besonderer Beachtung, Zuwendung und Pflege.
•
Sie muss für 10 Tage einen Halskragen oder ein T-Shirt als Leckschutz
tragen.
•
Einige der kastrierten Hündinnen, besonders bei großen
Rassen, neigen später zum Harnträufeln. Dieses lässt
sich in aller Regel durch Akupunkturbehandlung beheben. Es besteht
auch die Möglichkeit einer dauerhafte Medikamentengabe, falls
eine Akupunkturbehandlung nicht gewünscht wird.
•
Das Fell kann sich bei einigen Hunderassen (v.a. Cocker Spaniel,
Irish Setter, Langhaardackel) verändern: einige Tiere bekommen
ein sehr dichtes, feines sog. "Babyfell".
•
Einige Tiere neigen zu Gewichtszunahme, denn der Kalorienbedarf kastrierter
Hunde ist niedriger als der Kalorienbedarf nicht kastrierter Hunde.
Also: nicht die Kastration macht dick, sondern die Kalorien!
•
Die OP bringt relativ hohe Kosten auf einen Schlag mit sich. Summiert
man jedoch die Kosten der jährlichen Hormonspritzen auf,
relativiert sich der OP-Preis recht schnell.
Vorteile:
•
Das Tier kann keine Gebärmutterentzündung mehr bekommen.
•
Die Kastration ist die einzige heute bekannte Möglichkeit der
Vorbeugung gegen Gesäugetumore. Dazu einige Zahlen: Jede vierte
nicht kastrierte Hündin bekommt mit 6 Jahren Gesäugetumore,
etwa die Hälfte davon sind bösartig. Bei Tieren, die gleich
nach der ersten Läufigkeit kastriert wurden, bekommt noch jede
hundertste einen Gesäugetumor.
•
Keine Belastung der Hündin durch Hormoninjektionen.
Das waren
sehr viele Informationen auf einmal. Leider können
wir Ihnen die Entscheidung für oder gegen Läufigkeitsverhütung,
für die Hormonbehandlung oder für eine Operation
nicht abnehmen. Aber wenn Sie noch weitere Fragen an uns
haben, beraten
wir Sie gern.
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Bei Schutzimpfungen bekommt der Hund durch eine Injektion abgetötete
oder abgeschwächte Keime verabreicht, auf die das Abwehrsystem
des Körpers reagiert. Diese Reaktionen gegen die verschiedenen
Keime sind aber nicht gleich und so erklären sich die unterschiedlichen
Impfschemata.
Das von uns empfohlene Impfschemata hat sich seit Jahren bewährt
und ist in verschiedenen Untersuchungen bestätigt worden. Es
gibt Ihrem Tier einen guten und verlässlichen Schutz, ohne den
Körper übermäßig zu belasten. Der Hund bekommt
anfangs im Abstand von 4 Wochen jeweils eine Injektion. Um einen
dauerhaften Schutz zu gewährleisten, müssen die Impfungen
in einem jährlichen Abstand wiederholt werden.
Hier einige Informationen zu den ansteckenden Hundekrankheiten, gegen
die eine Schutzimpfung zur Zeit möglich ist.
Die Hundestaupe:
Nachdem diese Krankheit über lange Zeit nicht mehr aufgetreten
ist, hat es in letzter Zeit durch den Hundehandel, vor allen Dingen
aus Osteuropa, in einigen Städten wieder epidemieartig Erkrankungen
gegeben. Es handelt sich um eine Viruserkrankung, die Hunde aller
Altersklassen befallen kann. Je nachdem, welches Organ am stärksten
befallen ist, spricht man von einer Gehirnstaupe, Lungenstaupe
oder Darmstaupe; aber es können auch alle Organe gleichzeitig
befallen sein. Erkrankte Tiere sind kaum zu heilen. Die Krankheit
ist für
den Menschen glücklicherweise nicht ansteckend.
Die ansteckende
Leberentzündung (HCC):
Auch hier handelt es sich um eine Viruserkrankung, die Hunde aller
Altersklassen befallen kann. Besonders betroffen sind jedoch junge
Hunde. Die Behandlung erkrankter Tiere ist äußerst aufwendig
und leider nicht immer erfolgreich. Auch diese Krankheit ist für
den Menschen nicht ansteckend.
Die Leptospirose:
Diese Erkrankung ist auch unter dem Namen Stuttgarter Hundeseuche
oder Weilsche Krankheit bekannt. Es handelt sich um eine bakterielle
Infektionskrankheit, die auch für den Menschen gefährlich
ist. Je nach Erregeruntergruppe wird mehr die Leber, die Niere
oder der Darm befallen. In einzelnen Fällen ist diese Erkrankung
mit viel medizinischem Aufwand heilbar.
Die Tollwut:
Es handelt sich um eine unheilbare Krankheit, an der fast alle
Säugetiere
und Menschen erkranken können. Die Infektion erfolgt durch
das Eindringen von Speichel in eine Wunde. Hunde, die nicht
schutzgeimpft
sind und unter Ansteckungsverdacht stehen, müssen sofort
getötet
werden. Hunde, die jedoch ordnungsgemäß geimpft
sind und unter Ansteckungsverdacht stehen, müssen lediglich
für
eine gewisse Zeit unter Quarantäne. Lesen Sie hier mehr über
Tollwut.
Die Parvovirose:
Diese Viruserkrankung ist auch unter dem Namen Katzenseuche
bekannt; obwohl ein erkrankter Hund keine Katze oder eine
erkrankte Katze
keinen Hund anstecken kann. Das Virus ist wirtspezifisch.
Befallene Tiere haben eine sehr schwere blutige Darmentzündung.
Besonders gefährdet sind junge Hunde.
Der Zwingerhusten:
Hier handelt es sich um eine Virusinfektion, die den Rachenraum
und die oberen Luftwege erkranken lässt und zu krampfartigen Hustenanfällen
führt. Die Krankheit tritt gehäuft in größeren
Zwingern und Tierheimen auf. Dies gab ihr auch den Namen. Zwingerhusten
ist bei intensiver Therapie in der Regel heilbar. Eine Impfung schwächt
den Krankheitsverlauf aber deutlich ab.
Wenn Sie Ihren Hund jedoch bei uns schutzimpfen lassen,
wird er gleichzeitig einer Allgemeinuntersuchung unterzogen,
um
eventuelle Erkrankungen
frühzeitig erkennen zu können oder auszuschließen.
Die Impfungen werden von uns in einen Impfpass eingetragen.
Auf der letzten Seite des Impfpasses können Sie die
Termine für
die Wiederholungsimpfungen nachsehen.
Möchten Sie,
dass wir Sie an die jährlichen Wiederholungsimpfungen
erinnern, so teilen Sie uns dies bitte mit.
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Katzen sind von Natur aus Einzelgänger, das bedeutet, dass die
Spezies selten Kontakt mit Artgenossen hatte und deswegen übertragbare
Krankheiten nicht so schnell verbreitet werden konnten. Dies hatte
entwicklungsgeschichtlich zur Folge, dass das Abwehrsystem der Katze
nicht so gut ausgebildet ist wie bei anderen Tierarten, sie sind
deswegen besonders empfindlich für ansteckende Krankheiten.
Bei Schutzimpfungen bekommt die Katze durch eine Injektion abgetötete
oder abgeschwächte Keime verabreicht, auf die das Abwehrsystem
des Körpers reagiert. Diese Reaktionen gegen die verschiedenen
Keime sind aber nicht gleich und so erklären sich die unterschiedlichen
Impfschemata.
Das von uns empfohlene Impfschema hat sich seit Jahren bewährt
und ist in verschiedenen Untersuchungen bestätigt worden. Es
gibt Ihrem Tier einen guten und verlässlichen Schutz, ohne den
Körper übermäßig zu belasten. Die Katze bekommt
im Abstand von 4 Wochen jeweils eine Injektion. Um einen dauerhaften
Schutz zu gewährleisten, müssen die Impfungen in einem
jährlichen Abstand wiederholt werden.
Hier einige Informationen zu den ansteckenden Katzenkrankheiten,
gegen die eine Schutzimpfung zur Zeit möglich ist.
Die Katzenseuche:
Auch unter Katzenstaupe oder Panleukopenie bekannt. Es ist eine
Viruserkrankung, die das Immunsystem des Körpers sehr stark
beeinflusst. Sie äußert
sich in stark übelriechenden Durchfällen und verklebten,
eitrigen Augen. Besonders gefährdet sind junge Tiere, aber
auch ältere
Tiere können nur selten gerettet werden, wenn sie an der Katzenseuche
erkranken. Diese Krankheit ist für den Menschen nicht ansteckend.
Der
Katzenschnupfen:
Diese Krankheit wird von verschiedenen Virusarten unter Beteiligung
von Bakterien hervorgerufen. Besonders anfällig sind die Lidbindehäute
und die Mundschleimhäute, aber auch die oberen Luftwege und
die Lunge können betroffen werden. Bei Jungtieren finden wir
außerdem noch häufig eine Durchfallerkrankung. Erkrankte
Jungtiere können trotz Behandlung manchmal nicht gerettet
werden. Für ältere Tiere ist der Katzenschnupfen im allgemeinen
nicht tödlich. Wird der Katzenschnupfen jedoch von dem Herpes-Virus
hervorgerufen, bedeutet dies, dass das Tier das Virus lebenslänglich
in seinen Zellen beherbergt.
Die Tollwut:
Es handelt sich um eine unheilbare Krankheit, an der fast alle
Säugetiere
und Menschen erkranken können. Die Infektion erfolgt durch
das Eindringen von Speichel in eine Wunde. Katzen, die nicht
schutzgeimpft
sind und unter Ansteckungsverdacht stehen, müssen sofort
getötet
werden, Katzen, die jedoch ordnungsgemäß geimpft sind
und unter Ansteckungsverdacht stehen, müssen lediglich für
eine gewisse Zeit in Quarantäne.
Die ansteckende Bauchfellentzündung
(FIP):
Von dieser Krankheit werden Katzen vor allen Dingen in den ersten
Lebensjahren ergriffen. Betroffen ist sowohl die Bauchhöhle
wie die Brusthöhle. Es kommt zu schweren Entzündungen mit
oder ohne Flüssigkeitsbildung in den Körperhöhlen.
Auch gegen diese Erkrankung wird in den letzten Jahren eine Impfung
angeboten.
Die Katzenleukose:
Die Leukose ist eine weit verbreitete und mit Recht gefürchtete
Infektionskrankheit der Katze. Das Virus grassiert im Verborgenen,
weil infizierte Tiere nicht oder erst spät nach Ansteckung erkranken.
So können schon junge Kätzchen über die erste Muttermilch
das Virus aufnehmen und eventuell erst in höheren Alter erkranken.
Infizierte Tiere, die einen völlig gesunden Eindruck machen,
können andere Katzen anstecken.
Die Erkrankung verläuft unter den unterschiedlichsten Symptomen:
•
z. B.: Blutarmut, Darmentzündungen, Mundschleimhautentzündungen,
Entzündungen der Atemwege, Gelbsucht etc.
•
Die Leukose kann auch als Tumorform verlaufen, bei der Haut, Lymphknoten
und innere Organe betroffen sein können.
Es gibt durchaus Katzen, die infiziert sind, aber mit dem Virus
im Gleichgewicht leben können, ohne krank zu werden.
Für die meisten Tiere trifft das jedoch nicht zu; sie werden
früher oder später krank und sterben meist innerhalb von
3 Jahren.
Wie können Sie Ihre Katze schützen?
Es gibt die Möglichkeit der Impfung, die jedoch nur bei Katzen
wirken kann, die noch nicht infiziert sind. Durch eine Blutuntersuchung
lässt sich feststellen, ob eine Infektion vorliegt oder nicht.
Ist das Testergebnis negativ, kann die Katze auch geimpft werden
und ist somit geschützt gegen diese gefährliche Erkrankung.
Die Grundimpfung muss zweimal im Abstand von 3 - 4 Wochen erfolgen,
dann reicht eine jährliche Wiederholungsimpfung.
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Kurzgefasster Ratgeber für den Notfall
Atmung: 10 bis 30 Atemzüge pro Minute
Körpertemperatur: 37,5 bis 39,0 ° Celsius
Puls: 70 bis 120 Pulsschläge pro Minute
Kapilläre Rückfüllungszeit: 1 bis 2 Sekunden (Mundschleimhaut)
Augenbeeinträchtigung
Krankheitssymptome: Blinzeln oder geschlossenes Auge; Lichtscheue;
wässriger bis schleimiger Augenausfluss; Lidschwellung, starke
Rotfärbung der Bindehaut, graublaue Verfärbung der Hornhaut;
Fremdkörper (Granne); Augapfelvorfall.
Erste Hilfe: Verringerung des Lichteinfalls; kalte Kompressen;
sichtbare Fremdkörper, wenn leicht entfernbar, herausnehmen;
möglichst bald den Tierarzt aufsuchen! (auch wenn Fremdkörper
entfernt, wegen möglicher unsichtbarer Hornhautverletzung).
Akuter
Durchfall
Krankheitssymptome: Entleerung von wässrigem Kot gelbbraun bis
blutig, vermehrter Kotabsatz, Apathie
Erste Hilfe: Kein Futter! Als Flüssigkeit leichten Tee oder
Elektrolytlösung anbieten; warm halten; keine Arzneimittel
eingeben; frühzeitig mit Kotprobe zum Tierarzt.
Bissverletzung
Krankheitssymptome: Oft nur kleine Wunden, die die Haut durchdringen,
aber starke Abhebungen in der Unterhaut, erhöhte Infektionsgefahr
durch Eindringen von Bakterien; tiefe Fleischwunden, starke Blutung,
Knochenverletzungen.
Erste Hilfe: Wegen der starken bakteriellen Infektion von Bissverletzungen
soll fachgerechte Versorgung möglichst bald (innerhalb von
2 - 4 Stunden) erfolgen; bis dahin flüssige Desinfektion;
sauberer, nicht einschnürender Verband bei blutenden Wunden
und offenen Knochenverletzungen.
Erbrechen, Speichelfluss
Krankheitssymptome: Würgebewegungen, Entleerung von Futter und
Schleim oder weißem Schaum aus dem Mund; heftige Pfotenbewegungen
zum Mund; Fremdkörper im Maul?
Erste Hilfe: Nahrung und Flüssigkeit entziehen!
Bei wiederholtem Erbrechen: Verdacht auf Fremdkörper, Entzündungen
oder Infektionskrankheiten; unbedingt den Tierarzt aufsuchen!
Rasch starker Flüssigkeitsverlust!
Insektenstiche
Krankheitssymptome: Schwellungen an den Lippen und im Kopfbereich,
Nesselausschlag (runde Schwellungen der Haut), Atemnot
Erste Hilfe: Stachel entfernen, Gifteindringstelle mit Eiswasserkompressen
kühlen; möglichst bald den Tierarzt aufsuchen -
Erstickungsgefahr!
Krampfanfälle
Krankheitssymptome: Gekrümmte Körperhaltung, Muskel-Zittern,
eventuell Speichelfluss; Bewegungsstörungen bis zur Bewusstlosigkeit.
Erste Hilfe: Auf den Boden legen; nichts eingeben!
Transport: weiche Decke unterbreiten.
Bei Bewusstlosigkeit Zunge weit herausziehen.
Magendrehung (bei
großen Hunden)
Krankheitssymptome: Plötzliches Anschwellen des Bauches, Kurzatmigkeit,
evtl. Versuch zu Erbrechen
Erste Hilfe: Sofort Tierarzt aufsuchen!
Ohrenschmerzen
Krankheitssymptome: Kopfschütteln, Kratzbewegungen mit den Pfoten,
eventuell Gleichgewichtsstörungen; plötzlich auftretendes
Kopfschütteln spricht für das Eindringen eines Fremdkörpers.
Erste Hilfe: Nichts in den Gehörgang einbringen, da Fremdkörper
tiefer eindringen, besteht Gefahr der Trommelfellperforation
- daher sofort zum Tierarzt.
Unfall/Schock
Krankheitssymptome: Sichtbare Verletzungen und/oder Verdacht
auf innere Verletzungen.
Erste Hilfe: Tiere ruhig lagern; Vorsicht, verletzte
Tiere machen Abwehrbewegungen: Biss- und Kratzgefahr;
Kieferschlinge.
Blutstillung durch Verband;
Transport: Decke unterbreiten, vorsichtig heben und
legen.
Freie Atmung ermöglichen.
Vergiftung
Krankheitssymptome: Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Bewusstlosigkeit,
Blutungen aus den Körperöffnungen.
Erste Hilfe: Wenn möglich Feststellung des Giftes: Packungen
aufheben; umgehend den Tierarzt aufsuchen;
Tierkohle eingeben oder Salzwasser zum Erbrechen
(nach Rücksprache
mit dem Tierarzt).
Wärmestau ("Hitzschlag")
Krankheitssymptome: Starkes Hecheln; Krämpfe bis zur Bewusstlosigkeit;
hochrote Schleimhäute; hohe Körpertemperatur.
Erste Hilfe: Für Abkühlung sorgen (in den Schatten legen,
mit kaltem Wasser abspülen), unbedingt Tierarzt
aufsuchen!
Zeckenbiss
Krankheitssymptome: Festgesaugtes Insekt, Rötung der Bissstelle.
Erste Hilfe: Mit der Zeckenzange kreisförmig den Zeckenkörper
bewegen, bis dieser abfällt; Bissstelle mit Desinfektionsmittel
abtupfen. Bleibt die Rötung: Tierarzt aufsuchen! |